Sterbender Mann muss Hund weggeben, Kellnerin hilft.

„Einmal noch …“ – So beginnt der letzte Wunsch vieler todkranker Menschen. Manchmal können Verwandte oder Pfleger solche Bitten ohne Schwierigkeiten erfüllen. Das Lieblingsgericht wird gekocht, der Lieblingsfilm wird ausgeliehen. Es bedarf nicht immer eines großen Aufwands, um im Sterben Liegende ein letztes Mal glücklich zu machen.

Weitaus schwieriger war es, den letzten Wunsch des Krebspatienten Harold Godfrey zu erfüllen. Zwei Monate hat es gedauert und über 22.000 Menschen halfen mit, damit er seine letzten Tage in Ruhe verbringen kann.

Harolds größte Sorge galt nämlich dem Schicksal seiner treuen Begleiterin Rowdy. Acht Jahre lang war ihm der lebensfrohe Beagle-Mischling ein treuer Begleiter gewesen und fest ans Herz gewachsen. Deshalb konnte Harold, der keine nahen Verwandten hat, den Gedanken kaum ertragen, dass Rowdy nach seinem Tod allein durch die Straßen streunen würde.

Er wollte das Beste für seine treue Hündin, hatte aber wegen seiner Krankheit weder die Kraft noch die Zeit, ihr ein neues Zuhause zu suchen – von seinem Bett im Krankenhaus aus, konnte er nicht viel unternehmen. Schweren Herzens entschied er sich, Rowdy ins Tierheim bringen zu lassen. Eine Freundin, die sich vorübergehend um Rowdy kümmerte, sollte sie abgeben.

„Er rief mich an und sagte, dass ich Rowdy in ein Tierheim bringen solle“, erzählt Mona. „Ich erwiderte, dass ich Rowdy auf keinen Fall in ein Tierheim bringen werde und dass ich ihr ein neues Zuhause suchen werde. Dann begannen wir beide zu weinen.“ Mona hielt ihr Wort und startete einen Aufruf auf Facebook, veröffentlichte Bilder der liebenswürdigen Hündin und erzählte ihre Geschichte.

Über 22.000 Menschen teilten Monas Facebook-Beitrag, was letztlich dazu führte, dass eine Mitarbeiterin von Harolds Lieblingsrestaurant von dieser Geschichte erfuhr. Taylor Therese kannte Rowdy und den älteren Herrn, seit sie angefangen hatte, dort zu arbeiten. Nachdem sie den Aufruf gelesen hatte, wusste sie, was zu tun war. Sie erklärte sich bereit, Rowdy zu adoptieren!

„Ich möchte nicht emotional werden, aber wir haben es getan, um Harold den Abschied zu erleichtern“, berichtet Therese. „Das einzige, was er noch hat, ist dieser Hund. Und wir wollten, dass er weiß, dass es Rowdy gut gehen wird.“

Aber nicht nur das: Andere „Samariter“ halfen ebenfalls mit, Harolds Traum zu erfüllen. Der Restaurantbesitzer bezahlte umgerechnet 400 Euro Kaution, damit Therese die lebensfrohe Hündin in ihrer Wohnung halten darf. Ein Gast desselben Restaurants, der Harold ebenfalls kannte, bot an, Hundefutter für ein Jahr im Voraus zu kaufen, und Mona besorgte eine kleine Tiertreppe, damit Rowdy leicht ins Bett seiner neuen Besitzerin klettern kann.

Dank der Hilfe vieler liebenswürdiger Menschen konnte Harolds Herzenswunsch wahr werden. Er wird derzeit von Rowdy und ihrer neuen Besitzerin regelmäßig im Krankenhaus besucht und darf seine letzten Tage mit dem beruhigten Gefühl verbringen, dass seine geliebte Hündin ein wunderschönes neues Zuhause gefunden hat.

Quelle:

theepochtimes

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