Mann macht Fotos von seltenem Tier kurz vor dessen Tod

Im Leben eines Wildtierfotografen hängen viele gelungene Fotos vom reinen Zufall ab – manche warten für immer vergeblich darauf, einem ganz besonderen Tier zu begegnen, das sich von ihnen für unvergessliche Bilder ablichten lässt.

Will Burrard-Lucas hatte dieses seltene Glück, als er im Tsavo-East-Nationalpark in Kenia auf einen wahrhaft königlich altes Elefantenweibchen traf.

Die alte Dame war eine sogenannte „Tusker“. Dieses Wort – vom englischen Wort „tusk“ für „Stoßzahn“ abgeleitet – bezeichnet Elefanten, die so alt sind, dass ihre gewaltigen Stoßzähne bis zum Boden hinabreichen.

Es wird geschätzt, dass es nur noch weniger als 20 „Tusker“-Elefanten gibt. Ihre namensgebenden, gewaltigen Stoßzähne machen sie zur begehrten Beute von Wilderern, die es auf das Elfenbein abgesehen haben.

Sie war den örtlichen Wildhütern als „F_MU1“ bekannt, aber Will nannte sie die „Elefantenkönigin“.

Sie muss mindestens 60 Jahre alt gewesen sein, um ihr imposantes Erscheinungsbild zu erreichen. Es kommt einem Wunder gleich, dass sie ein so langes Leben haben konnte, ohne von Wilderern getötet zu werden.

Nur kurze Zeit, nachdem Will die Bilder hatte machen können, starb die Elefantenkönigin eines natürlichen Todes. „Sie zu sehen, war ein Privileg und eine Freude, die ich nie vergessen werde“, sagt Will über seine Begegnung.

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